Donnerstag, 11. April 2013

WHAT'S IN MY BAG? (04/2013)

Ich lebe! Die schlimmsten Prüfungen meines Bachelorstudiums sind durch und ich kann endlich aufatmen. Mündliche Prüfungen mochte ich noch nie besonders gern und das hat sich mittlerweile zu einer Art Panik aufgebaut. Das heißt konkret, dass ich letzten Januar in der ersten Prüfung (Medienwissenschaft) fast angefangen hätte zu weinen, während ich mich gestern in Anglistik nur beinah übergeben hätte. Aber wie gesagt, es ist geschafft und mich trennen nur noch zwei Hausarbeiten (Noten egal, die werden diesen Monat schnell rausgehauen) und die finale Arbeit von meinem Bachelor. Whoop! Whoop! Vor ein paar Tagen ist mir im Halbschlaf auch eine Idee für's Thema gekommen. Deshalb gönne ich mir erstmal ein, zwei Tage Ruhe (plus bezahlte Arbeit) und füttere den Blog endlich mal wieder.

Wie der Titel bereits vermuten lässt; es gibt ein Update zum allseits beliebten "What's in my bag?"-Tag. Ich liebe sowas ja, bei anderen Leuten stöbern. Also jetzt nicht heimlich. Wäre ja noch schöner. Allerdings fühle ich mich immer sehr unwohl, wenn andere meinen Kalender in die Hand nehmen oder darin blättern. Geht euch das manchmal auch so?


  1. Tasche: Klar, irgendetwas muss ja mit Inhalt gefüllt werden. Gerade wenn es schnell gehen muss und/oder ich nur für ein paar Stunden unterwegs bin, sind Jutebeutel auch weiterhin meine erste Wahl. Trocken sollte es draußen natürlich auch sein. Hier seht ihr ein kleines Schätzchen von Fuchsteufelswild, das aber höchstens noch gebraucht zu bekommen ist.
  2. Schlüsselbund: Immer mit mindestens sieben Schlüssel für allerlei Türen und einem Flaschenöffner in Pinguinform bestückt, den meine Stufe zum Abitur 2009 von unseren beiden Stufenleitern bekam. Die wissen halt, was wir gebrauchen können!
  3. iPod touch inkl. Kopfhörer: Ohne gehe ich selten aus dem Haus und mit den neuen Kopfhörern vom iPhone komme ich auch ausgezeichnet zurecht. Kein Vergleich zu den alten, schrottigen Teilen.
  4. iPhone 5: Seit ein paar Monaten in meinem Besitz, nachdem sich mein geliebtes Samsung immer mehr zerlegt hat (nach nicht einmal zwei Jahren). Ich kann nur sagen, dass ich es so, so toll finde und nie wieder hergeben möchte. Wenn ich das gute Stück mal wirklich so in die Tasche werfe, benutze ich vorzugsweise eine stabile Hülle von LEVEL28. Dank des Gummibands bleibt es auch an Ort und Stelle.
  5. Portemonnaie: Ja, es ist riesig und das ist gut so. Bei einer steigenden Anzahl an Ausweisen für dieses und jenes und gemessen an der Tatsache, dass ich Belege von der Post zum Beispiel immer gern ein Weilchen aufbewahre, gar nicht mal so unpraktisch. Mein Exemplar ist von River Island, Jana hat die grellpinke Ausführung und sollte mal jemand versuchen, das zu klauen, spür' ich den Gewichtsverlust sofort. Ha!
  6. Lektüre: Muss immer mit. Da ich noch etwa dreißig ungelesene Bücher hier stehen habe, versuche ich derzeit, nicht noch mehr neue Bücher anzuhäufen und lese so viel nebenbei, wie es nur geht. Derzeit lese ich (endlich!) The Perks of Being A Wallflower, nachdem es jetzt schon fast ein Jahr nur Staubfänger war.
  7. Kalender: Auch wenn ich viele Termine auch im iPhone abgespeichert habe, bevorzuge ich dennoch meinen guten, alten Moleskine. Mittlerweile bevorzuge ich den Wochenkalender mit Platz für Notizen auf der rechten Seite, ist wesentlich leichter und unübersichtlicher.
  8. Beauty: Lippenbalsam und Handcreme müssen immer mit. Ewiger Favorit bei ersterem bleibt die Lippenpflege von alverde. Schmeckt zwar nicht so super, erfüllt aber seinen Zweck und ist günstig. Bei Handcreme sieht es seit Kurzem anders aus, weil ich mir in einem Akt geistiger Umnachtung eine kleine Tube des Klassikers von L'Occitane gegönnt habe. Pflegewirkung und Verträglichkeit (zumindest bei mir) unschlagbar und ich habe auch nicht das Bedürfnis, andauernd nachzulegen.
  9. Schreibzeug: Wenn ich nicht mein komplettes Etui mitnehme, müssen zumindest Kuli und Bleistift mit. Seit meiner Zeit in der Oberstufenzeit benutze ich ausschließlich die vom Blutspendedienst. Einmal bin ich in der Uni mal zur Blutspende gegangen und habe nett gefragt, ob ich einen haben kann, weil meiner leer war. Blutspenden durfte ich zu der Zeit nämlich nicht. Die gravierten Bleistifte bekommt man bei The Carbon Crusader.
  10. Notizbuch: Für Kritzeleien, verrückte Ideen usw. Handschriftlich kann ich Dinge meist wesentlich besser festhalten und daher nutze ich mein iPhone dafür auch nicht. Hier seht ihr noch ein Überbleibsel aus Neuseeland.
  11. Wasser: Immer, aber auch wirklich immer muss ich Wasser mitnehmen, egal, wo ich hingehe. Ich habe ständig das Gefühl, ich trockne aus und nach meinem Trip nach Neuseeland und meinen klitzkleinen gesundheitlichen Problemen dort, trinke ich mehrere Liter am Tag. Hauptsache still. Manchmal trinke ich auch einfach aus Langeweile, auch wenn das jetzt vielleicht ein ganz kleines bisschen seltsam klingt.

Samstag, 16. März 2013

SHOE LOVE.

Ich hab' es euch ja prophezeit. Kim hat Schuhe gekauft, nicht nur ein Paar, sondern gleich zwei. Und wenn die Fotos nicht schon ein paar Wochen alt wären, hätte ich euch auch bestimmt meine neuste Errungenschaft gezeigt. Wenn es um Kleidung (inkl. Schuhe) geht, kann ich halt an einem Schnäppchen nicht vorbeigehen. 40 Euro hab' ich da doch gern für die schwarzen Vans Authentic gezahlt. Man sollte sich häufiger bei Amazon auf die Lauer legen. Deren Preispolitik gleicht (zumindest im Hinblick auf Schuhe) nämlich eher einem Aktienmarkt als einem Online-Versandhandel. Als dann auch noch diese wunderschönen Schätzchen in "port royale" für 55 Euro zu haben waren, zuckte mein Augenlid einmal mehr vor Aufregung. Die liebe Leni hat sie sogar noch etwas günstiger bekommen, während ich noch etwas mit mir hadern musste. War ja klar. Bei Instagram kann man nicht nur ein Foto mit ihnen bewundern. Blöd ist nur, dass mir 39 halt einfach etwas groß ist in den normalen Authentic, während ich in 38,5 keine flauschige Sohle mehr reinlegen kann - und überhaupt. Einfach nicht so bequem das Ganze.
Das zweite Paar ist, wie man unschwer erkennen kann, das Modell U410 von New Balance. Etwa ein Jahr dachte ich immer so "Iihhh, New Balance! Bloß nicht!" Dann trug die liebe Sabrina im vergangenen November ein Paar in weinrot bei einem unserer üblichen Amp-Besuche. Schööön! Wenn es sie doch nur schwarz/weiß gäbe! Zwei Monate später hatte ich sie dann endlich in einem Onlineshop gefunden - und wieder gehadert, bis fast alle Größen vergriffen waren. Sorry, aber das ging ja dann wohl nicht mehr anders! Am liebsten trag ich sie mit irgendwelchen Kombinationen aus Shorts, Strumpfhose und Pulli. Die Jeans haben dafür irgendwie eine recht unglückliche Länge.

Na, wer hat sich vom vielen Schuhgeblubber anstecken lassen? :D

Samstag, 9. März 2013

GOOD TIMES.

Während es draußen regnet und ich es mir mit einem Tee im Bett gemütlich gemacht habe, hoffe ich doch, dass der Frühling es nicht darauf beruhen lässt, uns zwei sonnige Tage zu schenken und bald endgültig in unseren Gefilden Einzug hält. Als ich vergangenen Dienstag in der Bibliothek saß und ich diejenigen beneidete, die den ersten(!) richtigen(!) Frühlingstag genießen konnten, verschlug es mich am Donnerstag einmal mehr in meine Lieblingsstadt Münster, die - nebenbei gesagt - sehr wahrscheinlich ab September mein Zuhause sein wird.

Decke und Campinggeschirr im Rucksack verstaut, Kohle und Grillgut gekauft - ab zum Aasee! In einer wachsenden Runde genoss ich mit Mel, Jana, Sabrini & Co. die Sonnenstrahlen und ein kühles Bier. Als sich die Sonne allmählich hinter die markanten Betonkugeln verzog, wurde es allerdings doch noch recht frisch und ich war sehr dankbar für meine lange Hose und Jacke, auch wenn es nur mein Sommerparka war. One swallow does not make a summer. Aber bald! Er ist auf dem Weg! Zumindest der Frühling, denn noch mehr Dunkelheit und Mistwetter machen mich ganz miesepetrig. 

Mittwoch, 20. Februar 2013

PUT ON YOUR (DANCING) SHOES.

Ich weiß ja nicht, ob ihr das schon mitbekommen habt, aber generell gehöre ich ja eher nicht zu den weiblichen Exemplaren der Bevölkerung, bei denen High-Heels zur Standardausstattung des Schuhschranks gehören. Ich habe nicht einmal einen Schuhschrank oder ein -regal oder oder oder. Bis vor kurzem stapelte sich alles irgendwie in einer Ecke meines Zimmers zur Hälfte unter, zur Hälfte vor der Heizung. Insgesamt vielleicht nicht unbedingt die klügste Lösung, aber für mich ausreichend. Naja, das Blöde an meiner Art der Aufbewahrung war bisher allerdings der Geruch (und damit meine ich nicht den Geruch nach Füßen :D), der sich breit macht, wenn Schuhe aus Kunstleder - also Plastik - warm werden. Auch wenn ich mittlerweile entgegen der Entwicklung meiner Ernährung wieder das eine oder andere Paar Schuhe aus Echtleder in meiner Sammlung begrüßen darf, war es endlich mal notwendig auszusortieren. Ich musste diese Ecke bis jetzt ohnehin regelmäßig aus- und aufräumen, weil die Schuhtürme regelmäßig in sich zusammenfielen. Das chaotische Ausmaß lässt sich auch bei Instagram bewundern. Auf jeden Fall musste jetzt ein großer Teil meiner Schuhe entweder in einen Umzugskarton oder in die Tonne weichen.

In meinem Zimmer verblieben vor allem Sneaker von steinalt (schwarze Converse Chucks Ox) über praktisch (adidas Honey Desert Winter Suede) bis nigelnagelneu (schwarze Vans Authentic) und vielleicht hier und da ein paar Ankle Boots. Mit denen kann ich zumindest noch einigermaßen durch die Nacht tanzen... Davon abgesehen wächst der Teil meiner Sammlung, den man grob mit "Sneaker" beschreiben kann auch noch weiter an. Während ich noch ein Paar auf meiner Wunschliste stehen habe, werdet ihr hier demnächst noch ein Paar zu sehen bekommen, nach dem ich zwei bis drei Monate gesucht habe. Was Farben betrifft, bin ich nämlich wirklich... Beschränkt. Schwarz, weiß, vielleicht noch grau. Mehr aber bitte nicht! Schließlich müssen meine Schuhe ja auch zu allem passen. Daher diese eingeschränkte Farbwahl. Das sieht auch bei Jacken, Rucksäcken bzw. Taschen, Taschenkalendern, Etuis, Portemonnaies und sogar Mobiltelefonen irgendwie nicht anders aus. Ja, lacht mich ruhig aus... :D Schwarz, schwarz, schwarz ist alles, was ich hab'!

Auch zum Feiern trage ich vorzugsweise flache Schuhe. Das liegt jetzt nicht unbedingt daran, dass ich mich in hohen Schuhen aufgrund meiner jetzt nicht unbedingt gering ausfallenden Körpergröße von etwa 1,78m allgemein nicht wohl fühle. Aber wenn ich morgens um 5.00 Uhr oder noch später aus einem Club stolpere, dann will ich auch noch nach Hause laufen können. Deswegen musste die liebe Leni im Jahre 2009 (ach, Münster ) auch schon einmal ihre Schuhe mit mir tauschen. Hahahaha. Ein Glück, dass ich trotz meiner Körpergröße kleine Füße habe!

Wenn es um die Auswahl von Schuhen geht, bin ich bisher auch eher bei den eher klassischen Marken geblieben. Nike Airs werden wohl bis auf ein paar Ausnahmen leider nie meine Freunde werden. Aber immerhin! Ich bewege mich so ganz langsam auch auf andere Hersteller als Vans oder Converse zu. Ihr werdet schon sehen. Eines kann ich euch aber versichern, in Sneaker Wedges werdet ihr mich wohl niemals zu Gesicht bekommen, aber ein Paar von Esprit könnte mich in einer flachen Variante durchaus überzeugen. Natürlich in schwarz. What else? Ratet mal, welche. ;)

Genug über mich geredet. Was sind eure Lieblingsschuhe, am liebsten -sneaker? Ich will Fotos sehen! Oder ganze Outfits! Oder Links! (Bitte führt mich aber nicht in Versuchung.) Immer her damit. :)